Parteienspezifisches Issue-Voting bei den Bundestagswahlen 2002 bis 2009

dc.centroFacultad de Ciencias Económicas y Empresariales
dc.contributor.authorThurner, Paul W.
dc.contributor.authorMauerer, Ingrid Doris
dc.contributor.authorBinder, Martin
dc.date.accessioned2026-02-18T09:26:13Z
dc.date.issued2012
dc.departamentoTeoría e Historia Económica
dc.description.abstractDie Bedeutung sogenannter Issues für das Wahlverhalten ist ein Thema, das die Wahlforschung seit Jahrzehnten beschäftigt. Der Begriff „Issue-Voting“ bezieht sich auf Wahlentscheidungen, die an politischen Sachfragen orientiert sind, auf die also politische Sachfragen einen auch bei statistischer Kontrolle anderer entscheidungsrelevanter Faktoren nachweisbaren Einfluss ausüben. Dass Sachfragen in dieser Weise für das Stimmverhalten bedeutsam werden können, darf als erwiesen gelten. Diskutiert wird jedoch, über welche Mechanismen dies geschieht. Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf das auf Downs (1957) zurückgehende Distanzmodell des Issue-Voting [...] und geht einer Frage nach, die bislang nur unzureichend erforscht worden ist: Lassen sich parteienspezifisch variierende Issue-Reaktionen der Wähler feststellen? Er bezieht sich damit auf eine in jüngerer Zeit an Bedeutung gewinnende Debatte, welche auf die Möglichkeit aufmerksam macht, dass die Effekte von Orientierungen gegenüber politischen Sachfragen nicht in homogener Weise das Verhalten sämtlicher Wähler bei allen Wahlen kennzeichnen, sondern konditionaler Natur sind, d.h. von bestimmten Bedingungen abhängen. Im Besonderen geht es uns dabei um die Frage, ob die Bedeutung des Issue-Voting nach bestimmten Merkmalen von Parteien variiert.
dc.identifier.citationThurner, P. W., Mauerer, I., & Binder, M. (2012). "Parteienspezifisches Issue Voting bei den Bundestagswahlen 2002 bis 2009." German Political Science Quarterly, Politische Vierteljahresschrift Special Issue 45 Wählen in Deutschland, edited by R. Schmitt-Beck, Baden-Baden: Nomos, 302–320. doi.org/10.5771/9783845262178_309
dc.identifier.doi10.5771/9783845262178_309
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/10630/45532
dc.language.isodeu
dc.publisherGerman Political Science Quarterly, Politische Vierteljahresschrift
dc.rights.accessRightsopen access
dc.subjectElecciones - Alemania
dc.subject.otherTeoría espacial del voto
dc.subject.otherElección discreta
dc.titleParteienspezifisches Issue-Voting bei den Bundestagswahlen 2002 bis 2009
dc.title.alternativeParty-Specific Issue Voting at the 2002, 2005 and 2009 German Federal Elections
dc.typejournal article
dc.type.hasVersionAM
dspace.entity.typePublication

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